Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Soziale Hilfen II: Grundlagen professionellen Handelns teilhabeorientierter Sozialer Arbeit mit marginalisierten Gruppen
Social services II: Basics of participation-oriented social work with marginalized groups
5.53.42
Prof. Dr. Bödecker, Florian (florian.boedecker@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung belegt werden muss


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Soziale Hilfen - Soziale Arbeit mit älteren Menschen
Social services - Social work with the elderly
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Soziale Hilfen
Soziale Hilfen - Soziale Arbeit mit Menschen mit Behinderungen A/B
Social services - Social work with people with disabilities A/B
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Soziale Hilfen
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Soziale Hilfen
Theoretical Approaches in Social Services
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Soziale Hilfen
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Teilhabeorientierte Soziale Arbeit
Theoretical Approaches in Participation-Oriented Social Work
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8) Teilhabeorientierte Soziale Arbeit

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Theoretische Grundlagen II
Theoretical Foundations II
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7)
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Manche Zielgruppen Sozialer Arbeit sind besonders von Marginalisierung bedroht. Dazu zählen z.B. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen und straffällig gewordene Menschen. In dieser Veranstaltung sollen deshalb die gesellschaftstheoretischen, methodischen, ethischen, wissenschaftstheoretischen und sprachpolitischen Grundlagen einer Soziale Arbeit behandelt werden, die auf gesellschaftliche Mitbestimmung dieser Gruppen zielt.
Bei den gesellschaftstheoretischen Grundlagen steht vor allem die Frage im Fokus, was es bedeutet, im Kapitalismus alt, behindert oder straffällig zu sein, und was für die Sozialarbeiter*innen bedeutet, in dieser Gesellschaft soziale Dienstleistungsarbeit zu betreiben.
Die methodischen Grundlagen beziehen sich vor allem darauf, wie eine helfenden Beziehung mit Gruppen aufgebaut werden kann, die durch einen deutlich geringeren sozialen Status gekennzeichnet sind. Darüber hinaus steht der Umgang mit der eigenen Macht im Sinne von
Machtsensibilität im Zentrum sowie die Frage, wie solche Gruppen eigentlich angesprochen werden können.
Ethisch stellt sich besonders die Frage nach dem Umgang mit dem Zielkonflikt zwischen Achtung der Selbstbestimmung auf der einen und der Pflicht zur Fürsorge auf der anderen Seite.
Dafür ist es z.B. wesentlich, die Selbstbestimmungsfähigkeit von Menschen einschätzen zu können.
Wissenschaftstheoretisch geht es vor allem darum, welche Unterscheidungen von Menschengruppen auch eigentlich als legitim betrachtet werden können. Mit der Kategorisierung verschiedener Menschengruppen sind auch die Modi „asymmetrischer Unterscheidungen“ verbunden: Distinktion, Devaluierung, Diskriminierung und Stigmatisierung.
Sprachpolitisch, aber auch wissenschaftlich, ist mit der Frage nach der Kategorisierung sozialer Gruppe auch die Frage nach ihrer Bezeichnung verbunden. Was hieße in Bezug auf Menschen mit Behinderung, ältere Menschen und straffällig gewordene Menschen eine inklusive Sprache zu verwenden. Ist es überhaupt eine Aufgabe der Sprache, Wirklichkeit richtig widerzuspiegeln?
Angaben zum Inhalt
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Lehrform
Lehrform SWS
Lehrvortrag 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung