Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Kenntnisse der Gebäudetechnik werden in den Bereichen Heizungs- und Klimatechnik, Raumlufttechnische Anlagen sowie der Elektrizitätsversorgung auf Gebäude-, Quartiers- und Stadtebene in der Vorlesung und der integrierten Übung vertieft und erweitert. Die Studierenden verstehen komplexere regenerative Energiesysteme und wie diese in Verbindung mit verschiedenen Gebäuden und innerhalb von Quartieren funktionieren. Die Zusammenhänge zwischen einzelnen Systemen in komplexen technischen Anlagen werden vermittelt, sowie die ökonomischen und ökologischen Aspekte einzelner Anlagenteile.
Die Studierenden können Anlagen der Wärme- und Kälteversorgung, der Raumlufttechnik und der Stromversorgung ganzheitlich erfassen und hinsichtlich
ihrer ökonomischen und ökologischen Güte bewerten. Sie können sinnvolle und angemessene Lösungen unter Verwendung der passenden Methoden und integrativen Ansätze entwickeln und somit Entwurf, Konstruktion, räumliche Qualität und Nachhaltigkeit in Einklang bringen. Dabei entwickeln sie entwurfskompatible Energiekonzepte anhand der Überprüfung und Analyse von Vergleichsobjekten, erstellen und erkennen fachspezifische Zusammenhänge, Vorgänge und Bedingungen.
Im Rahmen von Übungen entwickeln die Studierenden eigenständig energiebewusste Lösungen für bestehende Gebäude und Entwürfe. Sie kommunizieren und kooperieren dabei, um Fragestellungen zu verbalisieren und die Aufgabenstellungen im Team zu bearbeiten, sowie die Ergebnisse zu diskutieren. Sie reflektieren und berücksichtigen unterschiedliche Sichtweisen und Interessen in ihren Entwürfen sowie in der Diskussion mit anderen Kursteilnehmer und lernen das gelernte in Zusammenhang mit aktuellen technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu setzen.
Die Studierenden entwickeln ein berufliches Selbstbild, das sich an Zielen und Standards für professionelles und verantwortungsvolles Handelns im Bereich der Bauindustrie orientiert. Die Studierenden begründen das eigene Handeln mit theoretischem und methodischem Wissen gegenüber anderen Fachvertretern oder fachfremden Personen.
Sie reflektieren ihr berufliches Handeln kritisch in Bezug auf Gebäudetechnikkonzepte und der Auswirkungen auf alle am Planungsprozess beteiligten Personen. Sie können unterschiedliche Konzepte im Kontext der Energieeffizienz präsentieren, erläutern und diskutieren.