Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Meliorationswesen
Soil Amelioration
LV 16
Prof. Dr. Herms, Ulrich (ulrich.herms@haw-kiel.de)
In der Regel im Sommersemester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Spezielle Landwirtschaft 1
Special Agriculture 1
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Spezielle Landwirtschaft 4
Special Agriculture 4
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Spezielle Landwirtschaft 3
Special Agriculture 3
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Spezielle Landwirtschaft 2
Special Agriculture 2
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden lernen, Meliorationsbedarf zu erkennen und wissen um
* die üblichen Meliorationsverfahren und deren Rahmenbedingungen sowie Vor- und Nachteile, z.B.
- Bodenbearbeitung und ihre Folgen
- Entwässerung und Bewässerung
- Gefügeverbesserung
- Nutzung von belasteten Böden und Sonderstandorten
- Verfahren der Rekultivierung und Bodensanierung;
* die Wirkungsmechanismen und Folgen dieser Maßnahmen;
* die dadurch bedingten Veränderungen in/von Böden
und können sich in die Sachgebiete selbständig weiter einarbeiten. Auch die zur optimierten Bodennutzung gehörenden Planungsgrundlagen (Bodenkarten usw.) werden behandelt. Die wesentlichen Verfahren der Bodenmelioration werden vorgestellt und hinsichtlich Aufwand und Ertrag sowie bleibender Boden- und Umweltveränderungen diskutiert.
Boden ist ein wesentliches Produktionsmittel der Landwirtschaft, das - unter Wahrung einer intakten Umwelt - möglichst effizient genutzt werden muss. Nutzbarkeit und Ertragsleistung von Böden lassen sich durch verschiedene Meliorationsverfahren stark verbessern. Dabei werden auch Umweltbedingungen und damit ökologiwsche Rahmenbedingungen verändert.
Die Studierenden können Nutzungsprobleme von Böden erkennen und beschreiben. Sie werden so zu Gesprächspartnern für Anbieter von Meliorationsleistungen und für ausgewiesene Experten auf diesen Gebieten und können Maßnahmen mit ihnen abstimmen. Die Studierenden wissen aber auch um die Umweltveränderungen, die sich aus Meliorationsmaßnahmen ergeben. Sie können diese einschätzen und mit anderen Umweltbelangen abwägen. Sie sind also auch in der Lage, diese Aspekte mit Interessenvertretern oder Experten zu diskutieren.
Angaben zum Inhalt
- Bodenbearbeitung und ihre Folgen
- Entwässerung und Bewässerung
- Gefügeverbesserung
- Nutzung von belasteten Böden und Sonderstandorten
- Verfahren der Rekultivierung und Bodensanierung;

- die Wirkungsmechanismen und Folgen dieser Maßnahmen;
- die dadurch bedingten Veränderungen in/von Böden und in ihren Umfeld
Scripten zu den wesentlichen Teilbereichen;
Baumann, H., U. Schendel und G. Mann, 1974: Wasserwirtschaft in Stichworten - Wasserhaushalt und seine Regelung; Hirt-Verlag Kiel
DIN 1185 (1973): Regelung des Bodenwasserhaushaltes durch Rohrdränung, Rohrlose Dränung und Unterbodenmelioration; Beuth Verlag, Berlin
Eggelsmann, R., 1981: Dränanleitung für Landbau, Ingenierbau und Landschaftsbau; Verlag Paul Parey, Hamburg *
Lecher, K., H.-P. Lühr und U.C.E. Zanke (Hrsg.), 2001: Taschenbuch der Wasserwirtschaft, 8. Aufl.; Parey, Berlin
Muth, W., 1991: Wasserbau, Landwirtschaftlicher Wasserbau, Bodenkultur; Werner-Verlag, Düsseldorf *
Skaggs, R.W. und J. van Schilfgaarde (1999): Agricultural Drainage; Agronomy 38, American Society of Agronomy, Madison/Wisconsin, USA
Lehrform
Lehrform SWS
Lehrvortrag 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung
Mündliche Prüfung 20 Minuten 100 %

Sonstiges
Gemäß § 4 Abs. 2 PO müssen die Module des 1. + 2. Semesters bestanden sein und mindestens 30 Leistungspunkte aus dem 3. + 4. Semester zum Ende des 4. Semesters nachgewiesen sein.