Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Im digitalen Zeitalter verändern sich Alltag, Kommunikation, Kultur und Kunst. Der Zugang zu Wissen und Informationen ist von der Kompetenz abhängig, Medien zu nutzen und zu gestalten, Bild- und Medienbotschaften zu verstehen und sich selbst über Medien mitzuteilen. Dies bedingt einen Medienbegriff, der alle Kommunikationsmittel als Medien versteht, also nicht nur Massenmedien, Audio/Video, Handy und Web 2.0, sondern auch Sprache, Text, Bild, Film, Theater, Tanz, Musik usw. als Medium begreift.
Dabei sind rezeptive und produktive bzw. gestalterische Kompetenzen gleichermaßen gefragt. In den Seminaren lernen die Studierenden Anwendungsbeispiele und Techniken der Medienbildung kennen und erproben sie selbst.
Die Studierenden lernen in Ergänzung zur Vorlesung in den Seminaren Grundlagen sowie grundlegende Begriffe und theoretische Konzepte aus der Medienbildung kennen. Sie lernen Anwendungsbeispiele und Techniken aus dem Bereich Medienbildung kennen und vertiefen ihr praktisches und theoretisches Wissen in der eigenen Medienpraxis.
Es werden wechselnden Wahlveranstaltungen angeboten zu folgenden Themen: Grundlegende mediale Techniken, Umgang und Einsatz von beispielsweise fotografischer Projektarbeit, Film/Video, Hörspiel, Bildbearbeitung, Einsatz von Smartphone, grundlegenden Apps und Programmen, Sozialen Netzwerken/Internet etc. im Kontext von Medienbildung.
Die einzelnen Veranstaltungen sind dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Studierenden können - unter Rückbezug auf wissenschaftliche und pädagogische Theorien - Konzepte für kreative und mediale Wahrnehmungs- und Gestaltungsprozesse im Kontext von Medienbildung einordnen.
Die Studierenden können grundlegende Begrifflichkeiten in diesem Kontext eigenständig recherchieren, anwenden und reflektieren.
Medienbildung in der Sozialen Arbeit vermittelt Basiskompetenzen für ein Leben und pädagogisches Handeln in medialen und ästhetisierten Welten.