Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
„Das mach’ ich! Zur Professionalität als Sozialarbeiter:in“ - eine theoriegeleitete Fallwerkstatt
“This Is What I Do” – Professional Practice in Social Work
3.1.3.25
Schnoor, Nathalie (nathalie.schnoor@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Theorieveranstaltung zur staatlichen Anerkennung
Theoretical Studies for State Recognition
SA - STAE - Staatliche Anerkennung
Modul Staatliche Anerkennung
State Recognition Module
B.A. - BASA-online - Soziale Arbeit (BASA-online)
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden:
· kennen verschiedene Theoriebestände aus der sozialarbeiterischen Kasuistik und grundlegende Theorien zur Identifizierung sozialer Probleme
· kennen verschiedene Professionsverständnisse Sozialer Arbeit und können sich selbst positionieren
· können verschiedene Dimensionen der Fallanalyse auf ihre eigene Praxis anwenden
· können mit verschiedenen theoretischen Ansätzen ihre eigene professionelle Kompetenz reflektieren
· können theoriegeleitet und methodenfundiert praxisbezogene Lösungskonzepte diskutieren
· Können ihren eigenen Lern- und Professionalisierungsprozess reflektieren und daraus Handlungskonsequenzen ableiten
· können fachliche und praxisrelevante Positionen in professionellen Diskursen verständlich und strukturiert vertreten
· können ihre professionelle Rolle und Haltung im Kontext gesellschaftlicher Anforderungen und institutioneller Rahmenbedingungen reflektieren
Angaben zum Inhalt
Ziel der staatlichen Anerkennung ist u.a., sich der eigenen „professionellen Identität“ als Sozialarbeiter:in zu vergewissern und diese vertreten zu können. Dieses Begleitseminar dient der vertieften Reflexion beruflicher Praxiserfahrungen. Ausgangspunkt des Seminars sind eigene, reale Fallkonstellationen der Studierenden aus ihrer beruflichen Praxis. Diese werden systematisch analysiert und unter Rückgriff auf ausgewählte Kompetenzmodelle reflektiert. Dabei vertiefen die Studierenden theoretische Inhalte, insbesondere aus der Kasuistik.
Das Begleitseminar verbindet verschiedene Lernformate: eine theoriegeleitete Fallwerkstatt in Form von synchronen Live-Classrooms, Arbeit im Selbststudium und die Möglichkeit des individuellen Coachings in Form von Online-Sprechstunden.
Heiner, Maja (2012). Handlungskompetenz „Fallverstehen“. In: Becker-Lenz, R./ Busse, S. / Ehlert, G. / Müller-Hermann, S. (Hrsg.). Professionalität Sozialer Arbeit und Hochschule. Wissen, Kompetenz, Habitus und Identität im Studium Sozialer Arbeit. Wiesbaden: Springer Fachmedien Verlag, S. 201-217.

Hollenstein, Lea, & Kunz, Regula (2019). Kasuistik in der Sozialen Arbeit: An Fällen Lernen in Praxis und Hochschule. Verlag Barbara Budrich.

Müller, Burkhard (2008). Was ist der Fall? Kasuistik und „Konstruktion des Adressaten“. In: Zeitschrift für Sozialpädagogik. 6(4), S. 391–406.

Müller, Burhard (mit Hochuli-Freund, Ursula). (2025). Sozialpädagogisches Können: Ein Lehrbuch zur multiperspektivischen Fallarbeit (9., durchgesehene Auflage). Lambertus.

Staub-Bernasconi, Silvia (1995). Systemtheorie, soziale Probleme und Soziale Arbeit: lokal, national, international. Oder: vom Ende der Bescheidenheit. Verlag Paul Haupt.

v. Spiegel, Hiltrud (2021). Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. 7. Aufl. München: Ernst Reinhardt Verlag.

Thole, Werner (Hrsg.) (2012). Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch. Wiesbaden.
Wendt, Peter-Ulrich (2021). Lehrbuch Methoden der Sozialen Arbeit. 3. Aufl. Weinheim und München: Beltz Juventa.
Lehrform
Lehrform SWS
Übung 2