Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Vertiefungsgebiet Kindertagesstätten A
Childhood education A
5.50.10 (5.14.05.0)
Prof. Dr. Akbas, Bedia (bedia.akbas@haw-kiel.de)
In der Regel im Wintersemester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Erziehung und Bildung
Focus area childcare and education: youth work
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Erziehung und Bildung
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Erziehung und Bildung
Theoretical approaches in childhood education and youth work/welfare
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6) Erziehung und Bildung
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
• Die Studierenden erwerben verschiedene theoretische Zugänge und Methodenkompetenz
• Die Studierenden verstehen Partizipation als einen wesentlichen Bestandteil von Bildungsprozessen von Kindern
Die Studierenden lernen mit diesen Theorien, ihre empirischen Erfahrungen zu reflektieren, so dass diese erziehungswissenschaftlich beschreibbar werden.
Die Studierenden erwerben Fähigkeiten, das eigene pädagogische Handeln mithilfe von theoretisch-analytischem Wissen zu reflektieren.
Die Studierenden können sich mit der sozialen Positionierung ihrer AdressatInnen auseinandersetzen
Die Studierenden können Meinungen, Lösungsvorschläge und Fragen der Kinder wertschätzend aufgreifen und im Dialog mit ihnen vertiefen. Sie sind in der Lage, Bildungsprozesse der Kinder zu moderieren und zu stärken.
Die Studierenden erwerben Fähigkeiten, das eigene pädagogische Handeln mithilfe von theoretisch-analytischem Wissen zu reflektieren.
Die StudentInnen reflektieren die für die Soziale Arbeit wesentlichen kindlichen Lebenslagen und aktuellen Entwicklungsbedingungen in Deutschland und lernen darauf aufbauend inklusive bildungstheoretische Ansätze kennen.
Die Studierenden reflektieren ihre eigene Professionalität und welche Bedeutung diese auf Bildungsprozesse ihrer AdressatInnen haben könnte.
Angaben zum Inhalt
In der Veranstaltung geht es um den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Kindertageseinrichtungen (in Theorie und Praxis), und den Betreuungsauftrag von Kindertageseinrichtungen und Schulkindbetreuung. Bildungspläne und Curricula als Regulationsinstrument für die Frühpädagogik werden genauso thematisiert wie die Einbettung der Frühpädagogik in die Kinder- und Jugendhilfe und die daraus folgenden Aufgaben bzw. Anforderungen an pädagogische Fachkräfte. Die Studierenden beschäftigen sich mit erziehungs- und bildungstheoretischen Perspektiven auf die Lebensphase Kindheit im Handlungsfeld Kindertageseinrichtungen und Schule.
In der Veranstaltung geht es um die Bedeutung von Partizipation als Schlüssel zu Demokratie und Bildung.
Migrationsbedingte Pluralität stellt eine zentrale Dimension in frühkindlichen Bildungsinstitutionen dar, daher gilt es, die migrationspädagogische Perspektive und die Auseinandersetzung um elementarpädagogische Professionalität als wichtige Bestandteile bei konzeptionellen Überlegungen sowie der Gestaltung von Bildungsprozessen zu berücksichtigen. Diesbezüglich werden im Rahmen der Lehrveranstaltung relevante Ausschnitte aus elementarpädagogischen Forschungsarbeiten (Beobachtungen, Interviews) unter anerkennungs-, und demokratietheoretischer Perspektive diskutiert.
Deutsche UNESCO Kommission DUK (2009): Frühkindliche Bildung inklusiv gestalten: Chancengleichheit und Qualität sichern. Resolution der 69. Hauptversammlung. Brühl: Deutsche UNESCO Kommission.
Diehm, Isabell (2011): Elementarpädagogik in der Einwanderungsgesellschaft – eine kritische Reflexion pädagogischer Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen. In: Kirchschläger, Peter G./Kirchschläger, Thomas (Hg.): Menschenrechte und Migration. 8. Internationales Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) 2011. Bern: Stämpfli Verlag 2011. S. 273-278
Dollinger, B. (Hrsg.) (2012): Klassiker der Pädagogik. Die Bildung der modernen Gesellschaft. Wiesbaden: Springer VS.
Klafki, W. (1996). Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Zeitgemäße Allgemeinbildung und kritisch-konstruktive Didaktik. Weinheim, Basel: Beltz Juventa.
Kuhn, Melanie (2013): Professionalität im Kindergarten: Eine ethnographische Studie zur Elementarpädagogik in der Migrationsgesellschaft. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Liegle, L. (2009). Wir brauchen eine Didaktik der indirekten Erziehung. Betrifft Kinder, 9, 7-13.
Liegle, L. (2006). Bildung und Erziehung in früher Kindheit. Stuttgart: Kohlhammer.
Mecheril, P. (2004): Einführung in die Migrationspädagogik. Weinheim: Beltz.
Pluto, L (2018): Partizipation und Beteiligungsrechte. In: Böllert K. (Hrsg.): Kompendium Kinder- und Jugendhilfe. Springer VS, Wiesbaden (945-960).
Schäfer, G. E. (2014). Was ist frühkindliche Bildung? Kindlicher Anfängergeist in einer Kultur des Lernens. Weinheim, München: Beltz Juventa.
Lehrform
Lehrform SWS
Übung 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung