Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Propädeutik: Wissenschaftstheorie
Propaedeutics: philosophy of science
5.02.02.0
Klengel, Christian (christian.klengel@haw-kiel.de)
Lütt, Sven (sven.luett@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Richter-Mackenstein, Joseph (joseph.richter-mackenstein@haw-kiel.de)
Dr. Schreieder, Elisabeth (elisabeth.schreieder@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung belegt werden muss


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Wissenschaftliches Denken und Arbeiten
Scientific Thinking and Working
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6)
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Soziale Arbeit (Sozial- und Kindheitspädagogik, Sozialarbeit usw.) setzt nicht nur fachliche Expertise in Form von Wissen, Können und Haltung voraus, sondern auch - und im Besondern - die Fähigkeit auf fachwissenschaftlich hohem Niveau die Prozesse der Aneignung und Veränderung jener Expertise zu reflektieren. Dies betrifft sowohl persönliche Expertise, als auch die Expertise der Profession generell. Die Studierenden sollen also durch Wissensaneigung und dem kritischen Durchdringen dieses Wissens verstehen lernen konsequent und systematisch nach wissenschaftlichen Methoden zu Ende denken zu müssen.
Durch das konsequente bis zum Ende Denken sind die Studierenden in der Lage ihre eigene wissenschafts- und erkenntnistheoretische Position nach wissenschaftlichen (philosophische eingeschlossen) Prinzipien zu begründen (mündlich wie schriftlich) und ihre eigene damit einhergehende Haltung kritisch reflektierend darzulegen. Sie sind darüber hinaus in der Lage die fachwissenschaftlichen Diskurse Sozialer Arbeit (theoretische, wie praktische) vor dem Hintergrund des hier erworbenen Wissens einzuordnen und begründet Stellung hierzu zu beziehen. Zuletzt sind die Studierenden in der Lage, vor dem Hintergrund des hier Erarbeiteten, sich modulübergreifendes Wissen selbständig analytisch zu erschließen zu vertiefen und zu prüfen; also an anderen Diskursen aktiv mündlich und schriftlich teilzuhaben.
Angaben zum Inhalt
Die Aneignung wissenschaftlichen Wissens gilt als Grundstock eines erfolgreichen
Studiums der Sozialen Arbeit. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt der
Veranstaltung:
- Was heißt Wissenschaft und wissenschaftliches Arbeiten?
- Was ist Theorie?
- Wie entsteht wissenschaftliches Wissen und wissenschaftliche Erkenntnis?
- Welche erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Grundpositionen lassen sich
unterscheiden?
- Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?
- Warum benötigen Pädagogik und Soziale Arbeit wissenschaftliches Wissen?
Ziel der Veranstaltung ist es, in wissenschaftstheoretische Grundfragen einzuführen
und die Relevanz wissenschaftlicher Theorien aufzuzeigen.
Wird in den Veranstaltungen durch Lehrende bekannt gegeben

Zur Orientierung:
Ernst, G. (2007). Einführung in die Erkenntnistheorie. Darmstadt: WBG.
Lambers, H. (2018). Theorien der Sozialen Arbeit. Ein Kompendium und Vergleich. München: UTB
Lehrform
Lehrform SWS
Seminar 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung