Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden verstehen die Entstehungszusammenhänge des Arbeitskraftangebots auf den internationalen Arbeitsmärkten. Sie kennen die Besonderheiten der Arbeitskraft im Unterschied zu Waren auf dem Gütermarkt. Sie kennen die Unterschiede zwischen einem Arbeitsvertrag und einem Kaufvertrag. Die Studierenden sind sich der unterschiedlichen Handlungsoptionen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aufgrund des strukturellen Machtgefälles zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in kapitalistischen Gesellschaften bewusst. Sie verstehen die Bedeutung kollektiven Handelns zur Interessenvertretung von Arbeitnehmern.
Die Studierenenden erwerben Kompetenzen zur Analyse des Arbeitsmarktes. Sie erlernen verschiedene Ansätze von Arbeitsmarktpolitik. Sie lernen Möglichkeiten und Grenzen von gesetzgeberischen Eingriffen in den Arbeitsmarkt kennen und zu beurteilen. Sie können mit ihrem Wissen über die Grenzen des Arbeitsmarktes strukturell benachteiligte Gruppen identifizieren und könen zielgruppenspezifische Konzepte zur Benachteiligtenförderung entwickeln.
Die Studierenden lernen die Bedeutung der Tarifpartner als mögliche Kooperationspartner der Sozialen Arbeit kennen.
Sie lernen, strukturell benachteiligte Gruppen in der Arbeitsvermittlung zu vertreten.
Die Studierenden erlernen eine kritische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik.
Sie erlernen zugleich Möglichkeiten durch Soziale Arbeit, die Teilhabe strukturell benachteiligter Gruppen auf dem Arbeitsmarkt zu stärken.