Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Prävention und Suchtvorbeugung in Theorie und Praxis
Substance abuse prevention in theory and practice
5.25.08.0
Prof. Dr. Kostrzewa, Regina (regina.kostrzewa@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Konzeptionelle Übungen im Schwerpunkt Rehabilitation und Gesundheitswesen
Practice seminars in rehabilitation and health services
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6) Rehabilitation und Gesundheitswesen
Konzeptionelle Übungen im Schwerpunkt Rehabilitations- und Gesundheitswesen und Praktikum II
conceptual exercises in the field of rehabilitation and health care and internship II
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7)
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden lernen die verschiedenen Formen von Prävention theoretisch und im Hinblick auf die historische Entwicklung im Kontext der Suchtarbeit kennen. Sie erproben praxisorientiert exemplarische Methoden sowie Interventionsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Adressat*innen in der Sozialen Arbeit. Sie verfügen über Kompetenzen im Umgang mit den verschiedenen Zielgruppen und können die Vielfalt zeitgemäßer Ansätze von gendersensibler bis diversityorientierter Suchtprävention unterscheiden sowie angemessen reflektieren.
Angaben zum Inhalt
• Klärung zentraler Begriffe der Suchtvorbeugung, Erarbeitung der Suchtstadien (Suchttrias, ICD-10, DSM-5)
• Vorstellung der Methodenvielfalt im Rahmen gendersensibler und diversityorientierter Suchtprävention
• Erarbeitung des Themenspektrums präventiver Angebote unter Einbezug spezifischer Zielgruppen
• Differenzierung moderner Präventionsziele von Risikokompetenz zur Konsumkompetenz
• Möglichkeiten einer Entstigmatisierung in der Suchtprävention
• Diskussion aktueller Entwicklungen in einer integrativen Suchthilfe und Drogenpolitik
• Bühler, A./Bühringer, G. (2015): Evidenzbasierung in der Suchtprävention - Konzeption, Stand der Forschung und Empfehlung. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.) Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland. Köln.
• Fachstelle Suchtprävention Berlin (Hrsg.) (2012): Suchtprävention und Beratung gender- und diversitygerecht gestalten. Berlin.
• Kostrzewa, R. (2010): Konzeptoptimierung eines alkoholpräventiven peer-Projektes anhand einer Evaluationsstudie. Tönning.
• Kostrzewa, R. (2018): Stigmatisierung und Selbststigmatisierung im Kontext von Suchterkrankungen. Ein veränderbarer Teufelskreis. In: Konturen. Verfügbar unter: https://www.konturen.de/fachbeitraege/stigmatisierung-und-selbststigmatisierung-im-kontext-von-suchterkrankungen/
• Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz (2018): Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz. Die Gesundheitskompetenz in Deutschland stärken. Verfügbar unter: http://www.nap-gesundheitskompetenz.de/media/com_form2content/documents/c10/a1203/f41/Nationaler%20Aktionsplan%20Gesundheitskompetenz.pdf
• Kostrzewa, R. (2018/2019): Von gendersensibler und diversityorientierter Suchtprävention bis Resilienzförderung und Kompetenzorientierung. In: rausch – Wiener Zeitschrift für Suchttherapie, 7./8. Jahrgang, Heft 4-2018/1-2019, S. 280 – 286.
• Stadt Zürich (Hrsg.) (2013): Gendersensible und diversityorientierte Suchtprävention. Grundlagen und Checkliste. Zürich.
Lehrform
Lehrform SWS
Übung 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung