Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden sind in der Lage:
- körpersoziologische und leibphilosophische Theorie anzuwenden, um damit dem Umgang und das Leiden an der Körperlichkeit in verschiedenen Lebenslagen zu erklären.
- psychologische Intimitätsmodelle- und theorien zu erklären, um damit zu begründen, welche Handlungen und welche Haltungen nötig sind, damit zwischen Menschen Nähe entstehen kann.
- empirische Befunde und Theorien aus der Forschung zu persönlichen Beziehungen wiederzugeben und zu begründen, wie Beziehungen aufrecht erhalten werden und wieder repariert werden können.
- die wesentlichen Bestimmungen eines Konstrukts wie "interpersonelle" Kompetenz am Beispiel zu erläutern.
- ethische Überlegungen zum guten Leben (nicht nur) im Alter anstellen und anhand ethischer Prinzipien begründen.
- Modell und Theorien zur Emotionsregulation am Beispiel erläutern und wiedergeben.
Die Studierenden können
- anhand der Ethik des gutes Lebens ableiten, welche Unterstützung und welche Haltung Soziale Arbeit (älteren) Menschen entgegenbringen sollte.
- aus psychologischen Intimitätsmodellen folgern, welches Verhalten im Umgang miteinander zu Vertrauen und Intimität beiträgt und welches beides eher zustört.
- aus körpersoziologischen Befunden und Theorien die Bedeutung des Körper (nicht nur) im Alter ableiten und daraus Konsequenzen für den Umgang mit der eigenen Körperlichkeit ziehen.
- Modelle zur Emotionsregulation auf den (beruflichen) Alltag übertragen und praktischen Konsequenzen für den Umgang mit den eigenen Gefühlen ziehen.
- Konstrukte zur interpersonellen Kompetenz auf den (beruflichen) Alltag übertragen und anwenden.
Die Studierenden sind in der Lage, in Gruppen- und Plenumsarbeit zielfördernd zusammen zu arbeiten.
Sie nehmen dabei einen achtsame Haltung gegenüber den Bedürfnissen der Teilnehmer ein.
Die Studierenden können ihr berufliches Handeln auf der Grundlage von ethischen, soziologischen und psychologischen Theorien reflektieren und wissen auch um die Fallstricke der eigenen Biographie, die gerade in persönlichen Begegnungen die Interaktion prägen kann.