Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Diversity und Intersektionalität als Herausforderung an die Kindheitspädagogik
Diversity and intersectionality as a challenge for childhood childhood pedagogy
BAKIND6.3
Prof. Dr. Möller-Dreischer, Sebastian (sebastian.moeller-dreischer@haw-kiel.de)
In der Regel im Wintersemester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung belegt werden muss


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Kindheitspädagogische Konzepte und Vielfalt
Childhood education concepts and diversity
B.A. - BAKIND - Kindheitspädagogik
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden erwerben Kompetenzen für die Arbeit mit Eltern und Bezugspersonen, sie setzen sich mit international unterschiedlichen Bedeutungen von Kindheit auseinander und analysieren die Konfliktdynamik, die sich aus unterschiedlichen Normen, Erziehungszielen und Erziehungsstilen zwischen Eltern und Kindertageseinrichtungen/Schulen ergibt. Sie setzen sich angesichts der Behinderung, Krankheit und Beeinträchtigung von Kindern mit der Bedeutung von Trauerarbeit der Eltern auseinander. Sie kennen die Bedeutung heterogener, sozioökonomischer, soziokultureller und psychosozialer Lebenslagen der Eltern und können angemessen Gespräche darüber führen. - Die Studierenden kennen vielfältige soziale Bedingungen von Elternschaft und sind sensibel für Stigmatisierungserfahrungen von Eltern aus marginalisierten gesellschaftlichen Gruppen. Sie reflektieren die Problematik von Unterstützungsmaßnahmen in der Spannung zwischen Hilfe und Kontrolle und erwerben Kompetenzen zur Selbstreflexion, Teamarbeit und Institutionsentwicklung. Die Studierenden befassen sich mit ihrer Sozialisation und eigenen pluralen Gruppenzugehörigkeiten und reflektieren sie. Die Studierenden verstehen die Bedeutung heterogener Lebenswelten und kennen Theorien und Konzepte der Sozialraumorientierung. Sie können diese für die Planung und Analyse pädagogischen Handelns in kindheitspädagogischen Handlungsfeldern anwenden. Sie kennen die Bedeutung der institutionellen Unterschiede in der Trägerlandschaft von Kindertageseinrichtungen und der Vernetzung von Kindertageseinrichtungen sowie zwischen Kindertageseinrichtungen, anderen Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe, Frühförderstellen, Kinderschutzorganisationen, Schulen, Freizeiteinrichtungen etc. Die Studierenden wissen um die Bedeutung von Menschen- und Kinderrechten als Grundlage von Demokratiebildung und Partizipation als handlungsnormative Grundlage der Kindheitspädagogik. Sie kennen gesetzliche Grundlagen von Partizipation und erwerben Kompetenzen darin, diese konzeptionell und methodisch unter Berücksichtigung der Vielfalt der Adressat_innen (vgl. Qualifikationskompetenzen Modul 5) umsetzen zu können. Sie lernen Konzepte der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften, ihre rechtliche Einbettung für die Praxis der Kindertageseinrichtungen (SGB VIII) und verstehen Kooperationen mit Eltern pädagogisch zu gestalten und diese in Entscheidungen bei wesentlichen Angelegenheiten der Kita einzubeziehen.
Angaben zum Inhalt
Diversitätssensible Ansätze für die Kindheitspädagogik, z.B. Pädagogik
der Vielfalt, professionelle bzw. sensitive Responsivität, vorurteilsbewusste
Pädagogik / Anti-BIAS Ansätze, I-PÄD-Material, Index für Inklusion EY
Lehrform
Lehrform SWS
Seminar 2