Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Das Seminar fokussiert Geschlechterverhältnisse und –beziehungen als Themen struktureller Ungleichheit (z.B. auf dem Arbeitsmarkt oder in Bezug auf die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit), als Frage diskursiver Repräsentationen (Heteronormativität, Geschlecht und Sexualität in Öffentlichkeit und medialen Diskursen) und als Thema von Identitätsbildung in lebensweltlichen Zusammenhängen (geschlechtsspezifische Sozialisation, „doing gender“ im Alltag). Die Studierenden können mit Hilfe dieser drei Perspektiven Geschlechterverhältnisse und –beziehungen auch in ihrer Verwobenheit mit anderen Differenzkategorien (z.B. race, class, body) analysieren. Zudem kennen die Studierenden Ansätze feministischer, geschlechterreflexiver und queerer Sozialer Arbeit und können vor dem Hintergrund des gesetzlichen Auftrags des Gender Mainstreamings aus der Analyse der Geschlechterverhältnisse und –beziehungen Handlungsaufträge für ausgewählte Handlungsfelder der Sozialen Arbeit ableiten.