Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
• Die Studierenden kennen wesentliche körperliche Altersveränderungen und ihre psychosozialen Folgen. Sie können letztere am Beispiel der Schwerhörigkeit demonstrieren und Schlußfolgerungen für die Kommunikation mit älteren Menschen ziehen.
• Die Studierenden können mit Hilfe sozialpsychologischer Theorien erklären, wieso sich Altersstereotype negativ auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit älterer Menschen auswirken können.
• Die Studierenden können psychosoziale Modelle für die Erfahrungen mit Demenz aus Sicht der Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen in ihren wesentlichen Bestimmungen wiedergegeben.
• Die Studierenden können anhand psychologischer Wohnmodelle die Bedeutung von Wohnung und Nachbarschaft im Alter herausstellen.
• Die Studierenden sind in der Lage, Dimensionen der Lebenslage und der Lebenswelt zur Analyse der Lebenssituation älterer Menschen anzuwenden.
• Die Studierenden können aus den psychosozialen Modellen zur Erfahrung bei Demenz Erklärungen für Konflikte zwischen Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ableiten.
• Die Studierenden können in Gruppenarbeit gemeinsam wesentliche Aspekte gerontologischer Theorien und Modelle für Interventionen nutzbar machen.
• • Die Studierenden entwickeln eine Haltung, die sensibel gegenüber den nachteiligen Wirkungen von Altersstereotypen ist. Sie entwickeln eine achtsame und individualisierte Haltung im Umgang mit älteren Menschen.
• Die Studierenden sind sich der wachsenden Unterschiedlichkeit zwischen Individuen im Alter bewußt.
• Die Studierenden sind in der Lage, Konflikte mit älteren Menschen so zu bearbeiten, dass Achtsamkeit gegenüber den eigenen und fremden Bedürfnissen verbunden werden kann.