Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen die Hintergründe migrationsgesellschaftlicher Veränderungsprozesse in Deutschland und können relevante migrationspolitische Rahmenbedingungen benennen. Sie können die Ursachen und Folgen von Rassismus und Diskriminierung, welche in Wechselwirkung zu verschiedenen Differenzkategorien auftreten können und zu sozialer Ungleichheit führen, identifizieren. Sie kennen und verstehen wichtige Theorien zu Migrationspädagogik, interkultureller Kompetenz, Rassismuskritik und Diversity und können diese in einbeziehen in sozialpädagogisches/-arbeiterisches Handeln.
Die Studierenden können Studien zu Lebenslagen von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte lesen und auswerten. Sie können (eigene) Haltungen und Standpunkte kritisch reflektieren, diskutieren und diversitätsbewusste sowie rassismuskritische Handlungsansätze in der Sozialen Arbeit anwenden.
Die Studierenden können ihr umfassendes Verständnis über interkulturelle Kommunikation und Kompetenz in die Analyse von Interaktionsprozessen in Strukturen der Sozialen Arbeit einfließen lassen.