Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Das Gesamt- und Teilhabeplanverfahren nach SGB IX - Leistungen der Rehabilitationsträger wie aus einer Hand? (TVStAE)
Participation Planning under the German Social Code IX
3.1.3.21
Hegger, Ursula (ursula.hegger@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Theorieveranstaltung zur staatlichen Anerkennung
Theoretical Studies for State Recognition
SA - STAE - Staatliche Anerkennung
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden

- kennen die historischen Entwicklungen des Leistungsrechts für Menschen mit Behinderungen
- erläutern den Behinderungsbegriff des SGB IX sowie die rechtlichen Grundlagen des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens
- kennen das SHIP-Verfahren als Instrument zur Umsetzung des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens in Schleswig-Holstein
Die Studierenden

- wenden die Grundlagen des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens auf praxisbezogene Fallbeispiele an
- analysieren die einzelnen Prozessschritte des SHIP-Verfahrens anhand konkreter Fragestellungen aus der Praxis
- berücksichtigen Wunsch- und Wahlrechte sowie Aspekte der Selbstbestimmung bei der Planung von Leistungen
Die Studierenden

- reflektieren die Kommunikation mit leistungsberechtigten Personen im Rahmen des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens
- berücksichtigen die Beteiligung leistungsberechtigter Personen bei der Planung und Umsetzung von Leistungen
Die Studierenden

- reflektieren die Bedeutung des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens für eine personenzentrierte und partizipative Leistungserbringung
- setzen sich mit den Anforderungen an professionelles Handeln im Kontext der Eingliederungshilfe auseinander
- beurteilen die Umsetzung rechtlicher Vorgaben im Spannungsfeld von Verwaltungshandeln, Teilhabe und Selbstbestimmung
Angaben zum Inhalt
Lehrinhalte:
- Historische Entwicklungen des Leistungsrechts und der Leistungen für Menschen mit Behinderungen.
- Regelungen des SGB IX zum Begriff der Behinderung und Aspekte zur Umsetzung in den Verwaltungsverfahren.
- Grundlagen des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens im SGB IX.
- Schwerpunkt ist das SHIP Verfahren zur konkreten Umsetzung des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens durch die Leistungsträger der Eingliederungshilfe in Schleswig-Holstein.
- Anhand von Fragestellungen aus der Praxis und Fallbeispielen werden die einzelnen Prozessschritte des Verfahrens praxisbezogen mit Inhalten gefüllt.
- Dabei werden das Wunsch- und Wahlrecht, die Kommunikation mit den leistungsberechtigten Personen, deren Rolle und Selbstbestimmung in der Umsetzung besonders berücksichtigt.
- Weitere Inhalte z.B. zu den Leistungen der Eingliederungshilfe werden nach Bedarf ergänzt.

Dieses Seminar richtet sich insbesondere an Studierende, die ihre staatliche Anerkennung bei einem Leistungsträger der Eingliederungshilfe oder einem anderen Rehabilitationsträger, bei einem Leistungserbringer der Eingliederungshilfe oder im Bereich der Jugendhilfe machen.
Lehrform
Lehrform SWS
Seminar 2
Sonstiges
Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss der Lehrveranstaltung ist die Teilnahme an mindestens 80 % der Veranstaltungszeit.